Wieso ist der Himmel blau?

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Naja, zumindest oft ist der Himmel blau. Ist er von Regenwolken verhangen, dann ist er eher grau und düster. Strahlt dagegen die Sonne und sind keine Wolken am Himmel zu sehen, so erscheint uns tagsüber der Himmel blau. Diese Wahrnehmung entsteht durch die Streuung des Sonnenlichts an den Molekülen der Erdatmosphäre, denn das Sonnenlicht gelangt nicht direkt auf der Erdoberfläche. Zunächst muss es die Erdatmosphäre durchqueren und trifft dabei auf die verschiedensten Teilchen, wie Staub oder Wassertröpfchen, die in der Luft schweben. Durch diese Lichtstreuung wird das Sonnenlicht quasi in verschiedene Strahlen zerlegt.

Zwar erscheint uns die Sonnenstrahlung in der Regel weiß, aber eigentlich ist aus einem Lichtspektrum verschiedener Wellenlängen zusammengesetzt. Gut zu erkennen am Regenbogen. Wie stark das Licht gestreut wird hängt von seiner Wellenlänge ab. Das kurzwelligere blaue Lichtspektrum wird zum Beispiel etwa 16-mal stärker gestreut als das rote Licht. Aus diesem Grund erscheint für uns der Himmel blau.

Besonders blau erleuchtet der Himmel, wenn die Luft sauber und trocken ist, d.h. weniger Teilchen darin umherschwirren. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn ein Kaltlufteinfluss herrscht. Dagegen werden bei feuchter Witterung und vielen Dunst- und Staubpartikeln die langwelligen Anteile des Lichts stärker gestreut. Das typisch trübe grau am Himmel ist die Folge. Dieses Himmelgrau ist für viele Menschen ein Synonym für schlechte Stimmung, da der Himmel monoton und bedrückt wirkt. Die Farbe Grau steht für Sorge, Hunger, Schwäche und Dämmerung. Alles negative Aspekte.

Laut Wikipedia gilt das Himmelblau dagegen in der endlosen Ausdehnung des blauen Himmels für Beständigkeit und daraus folgend Harmonie, Sympathie und Zufriedenheit.

Okt06

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